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Tipps und Nachrichten zu COVID-19

 

Corona und Lebensmittel

Noch sind keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diese Übertragungswege bekannt. Allerdings wenn eine infizierte Person direkt auf Lebensmittel niest oder hustet, kann das Virus auf diese gelangen, sich dort jedoch nicht vermehren, da es dazu einen lebenden Wirt benötigen.

Wer allerdings ein solches Lebensmittel oder einen solchen Gegenstand berührt und kurz danach Augen, Mund oder Nase berührt, der geht ein hohes Risiko ein, dass das Virus über eine Schmierinfektion übertragen wird.

Daher gilt: Hygiene, Hygiene, Hygiene! Händewaschen und Finger aus dem Gesicht!

Überleben Coronaviren auf Oberflächen?

Wie stabil Coronaviren in der Umwelt sind, das hängt von vielen Faktoren ab, etwa von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beschaffenheit der Oberfläche sowie vom speziellen Virusstamm und der Virusmenge. Im Allgemeinen sind humane Coronaviren allerdings nicht sehr stabil auf trockenen Oberflächen und werden innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen inaktiv.

Für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zeigen erste Laboruntersuchungen einer amerikanischen Forschergruppe, dass es nach starker Kontamination bis zu 3 Stunden als Aerosol, bis zu 4 Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu 2-3 Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben kann.

Damit ist diese im Labor ermittelte Stabilität des Coronavirus SARS-CoV-2 deutlich geringer als diejenige von vielen anderen Krankheitserregern. Die in der Studie genannte Stabilität wurde im Labor unter optimalen Bedingungen und mit hohen Viruskonzentrationen ermittelt. In der Praxis ist zu erwarten, dass die Stabilität wegen zusätzlicher Faktoren, wie z.B. Tageslicht, schwankender Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie geringeren Kontaminationslevels geringer ist als in der Laborstudie ermittelt.

Virus wegspülen?

Coronaviren sind behüllte Viren, deren Erbgut von einer Fettschicht umhüllt sind. Daher sind sie ausgesprochen empfindlich auf fettlösende Substanzen wie Alkohole und Tenside, die als Fettlöser in Seifen und Geschirrspülmitteln enthalten sind.

Wenngleich für SARS-CoV-2 noch keine spezifischen Daten vorliegen, ist es ausgesprochen wahrscheinlich, dass durch diese Substanzen die Virusoberfläche beschädigt und das Virus inaktiviert wird. Das gilt insbesondere auch dann, wenn im Geschirrspüler mit 60 Grad Celsius oder höherer Temperatur reinigen.

 

Risiko für chronisch Lungenkranke

 

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) hat folgende Risikobewertungen für die jeweiligen Krankheitsbilder aufgestellt:

Asthma bronchiale

​​​​​​Bislang gibt es noch keine Hinweise darauf, dass Patienten mit Asthma bronchiale ein höheres Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben, heißt es in der Stellungnahme der DGP. Im Gegenteil, die Mediziner haben sogar die These aufgestellt, dass bei Patienten mit Asthma der Verlauf eher mild sein könnte. Auch weist derzeit nichts darauf hin, dass inhalative Steroide bei Asthma das Risiko schwerer COVID-19-Verläufe steigern. Da inhalative Steroide grundsätzlich  das Asthma-Exazerbations-Risiko senken, vermutet man hier eher einen protektiven Effekt.

Patienten mit COPD

Bei der ebenfalls weit verbreiteten Diagnose COPD hingegen gibt es laut DGP Hinweise darauf, dass das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe erhöht ist. Bei Vorliegen einer kardiovaskulären Komorbidität ist bei Patienten mit COPD sogar von einem deutlich erhöhten Risiko auszugehen.

Allen Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungen-Erkrankungen wird empfohlen, sich streng an die Hygiene-Empfehlungen zu halten, insbesondere die Abstandsgebote, Hygieneregeln und Impf-Empfehlungen sollten beachtet werden.

Die vollständigen Empfehlungen der DGP können auf der Website der Fachgesellschaft abgerufen werden. Die Empfehlungen werden aufgrund der täglich neuen Erkenntnisse zu COVID-19 regelmäßig aktualisiert.

Desinfektionsmittel sinnvoll?

Nein, für gesunde Menschen besteht im Privathaushalt keine Notwendigkeit, Desinfektionsmittel anzuwenden. Normale Hygienemaßnahmen wie häufiges und richtiges Händewaschen mit Seife und die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Türklinken mit haushaltsüblichen tensidhaltigen Wasch- und Reinigungsmitteln bieten ausreichenden Schutz vor der Übertragung.

Etwas anderes ist es, wenn im Haushalt ein Infizierter lebt. In diesem Fall wenden Sie sich bitte telefonisch an uns.

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Dra. Iris-Alexandra Henkel

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